Grundgedanke

 

Früher waren Hospize im christlichen Sinne geführte Herbergen für Reisende, Pilger und Kranke. Heute steht der Begriff für mitmenschliches Begleiten schwerkranker, sterbender und trauernder Menschen und deren Familien.

Doch Hospizarbeit ist noch mehr als Pflege und Betreuung in einem Haus, in das Menschen aufgenommen werden, wenn sie sterbenskrank sind.

Hospizarbeit kann auch zu Hause, in der eigenen Wohnung, in der gewohnten Umgebung geleistet werden.

Der Wunsch von schwerstkranken Menschen, solange in der vertrauten Umgebung zu bleiben wie möglich – einem Ort, der ihnen Sicherheit und Halt gibt in einer Lebenssituation, in der alles in Frage steht, alles anders ist als vorher – ist dann möglich, wenn Unterstützung und Hilfe bei der Versorgung, Pflege und Betreuung vorhanden und gewährleistet sind.

 

Hausärzte und ambulante Pflegedienste leisten hier wichtige und wertvolle Arbeit.

Ergänzend dazu (jedoch unabhängig vom Einsatz eines Pflegedienstes) bieten Ambulante Hospizdienste durch ehrenamtlich tätige Helfer ihre Unterstützung an.

Hospizarbeit schließt aktive Sterbehilfe aus!

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.

(Cicely Saunders)



von: http://www.hospizdienst-much.de/p/grundgedanke.html, Stand vom 07.12.2012, um 10:12 Uhr